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| Durch eine große Zahl besonderer Veranstaltungen versuchte der Verein, die verbleibende Restfinanzierung abzutragen. Hier sind besonders die Brüder Ernst und Moritz Weinreuter zu nennen, die das Fußballspiel in eine geregelte Vereinsarbeit führten. Im übrigen war es ein Deutschkanadier, sein Name Otto Dörr, der in Schupbach das Spielbedürfnis auslöste. Der Verein gehörte dem Westdeutschen Spielverband an und wurde Meister der A-Klasse. Problematisch in dieser Zeit waren die Fahrten zu den Auswärtsspielen. Oft fehlte es an geeigneten Verkehrsmitteln, so daß Fußmärsche zu den jeweiligen Spielen keine Seltenheit waren. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 kam der Spielbetrieb zum Erliegen. Es ist heute unnötig, darüber zu spekulieren, was geschehen wäre, wenn sich Turner und Fußballer zu einem Verein zusammen geschlossen hätten. Fußball gehörte nicht zu den privilegierten Sportarten in jener Zeit. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die erste aktive Mannschaft nach dem 2. Weltkrieg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| von links: Acht, Buchner, Schnakenberg, Pfersdorff, Nickel, Jäger, W. Eller, A. Wagner, E Zinkant, D. Hammermeister, Kemski, Trainer Schmidt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nach dem zweiten Weltkrieg begann schon bald eine neue Belebung des Fußballsports. Dem 1. Vorstand gehörten an: Ernst Weinreuter, Willi Nickel, Horst Schmermbeck, Walter Bäbler und Heinz Förger. Schon ein Jahr später fand die Fusion von Turnen und Sportverein zum TuS Schupbach statt. Die Fußballabteilung erlebte 1947 durch den Zugang vieler hervorragender Spieler eine erneute Blüte. Hervorragende Spieler wie Walter Wilczek, Lutz Tasch, Karl Pfersdorff, Ewald Schnakenberg, Albert Kemski, Karl Wilkens und Walter Krügel fanden in jener Zeit auf unterschiedlichen Wegen nach Schupbach, wo sie mit den Einheimischen Erich Kramer, Erich Zinkant, Willi Nickel, Werner Eller, Willi Schmittel und Albert Wagner sich den Aufstieg in die Bezirksklasse Wetzlar erspielten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aufstieg in die Bezirksklasse 1948/49 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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hintere Reihe von links: Ewald Schnakenberg, Erich Kramer, Lutz Tasch, Walter
Wilczek, Erich Zinkant, mittlere Reihe von links: Karl Pfersdorff, Albert Kemski, vorne von links: Willi Nickel, Walter Krügel, Werner Eller |
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Mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse Wetzlar trat erneut das Fahrproblem auf. Wieder war es Ernst Weinreuter, der mit seinem "Holzvergaser"
einsprang und in oft abenteuerlichen Expeditionen Spieler und Zuschauer zum Spielort brachte. Als Milchfahrzeug getarnt, hinter leeren Milchkannen
im Stroh
versteckt, wurden die Spieler transportiert und somit den Augen der Polizei entzogen. Erste Mannschaft Anfang der 50er Jahre |
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hinten von links: Arnold Seip, Karl Pfersdorff, Willi Schmittel, Helmut Bäbler,
Herbert Völker, vorne von links: Walter Bäbler, Erich Kramer, Heinz Förger, Erich Zinkant, Willi Leukel und Willi Schäfer. |
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Diese spielstarke Zeit war nur von kurzer Dauer und Mitte der 5Oer Jahre wurden Mannschaftsprobleme offenbar. Auch eine etwas magere Zeit
gehört zum
Vereinsleben und sollte nicht unerwähnt bleiben. Unser Vereinsmitglied und Spieler Wolfgang Brössel war zu jener Zeit die treibende
Kraft, die zum Fortbestand
der Fußballabteilung führte. Die Fußballabteilung überlebte und Ende der 5Oer Jahre wurde unsere A-Jugend mit
den Betreuern Walter Schäfer, Erich
Zinkant und Heinz Förger Kreispokalsieger. Kreispokalsieger A-Jugend 1958 |
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hinten von links: Walter Schäfer (Jugendwart), Hermann Wagner, Ulrich Sarges,
Manfred Rotter, Horst Bergner, Wolfgang Mejzer, Erich Zinkant
(Betreuer), mitte von links: Manfred Zecha, Günter Sommer, Günter Schulz, vorne von links: Heinz Erhard, Herbert Schmitz, Dieter Brejnik. |
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| Erste Mannschaft Ende der 50er Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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hinten von links: Bruno Kondler, Hans-Jörgen Fischer, Erich Schmittel, Manfred
Wagner, Emil Menges, Walter Wagner, Wolfgang Brössel, vorne von links: Dieter Brejnik, Horst Reuter, Heinz Bausch, Theo Bausch. |
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Wie bereits erwähnt, wurde sich Ende der 50er Jahre verstärkt um die Jugendarbeit bemüht. Verschiedene Jugendleiter nahmen
mit ihren Mannschaften
in verschiedenen Altersklassen am Spielbetrieb überaus erfolgreich teil. Turniersiege und Kreismeisterschaften
auf dem Spielfeld als auch in der
Halle wurden in schöner Regelmäßigkeit erspielt. B-Jugendmannschaft 1966 |
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hinten von links: Bernd Scholl (Trainer), Hartmut Jost, Hans-Jürgen Krey, Bernd
Schäfer, Roland Berger, Hans-Jürgen Kemski, mitte von links: Gerhard Kratzheller, Uto Niedenführ, Heinz Leukel, vorne von links: Manfred Hammermeister, Erwin Gras, Karl-Heinz Schmidt. |
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| Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß im Jahre 1962 von Walter Nickel und seinen Mitstreitern eine Alte-Herren-Gruppe ins Leben gerufen wurde. Geselligkeit und Fußballspielen stehen auf gleicher Ebene. Von nun an ging's bergauf. Unter der Leitung von Walter Wilczek und H. Krey fand die Fußballabteilung zu einem geordneten Spielbetrieb zurück, was zur Folge hatte, daß auf Kreisebene eine gute Rolle gespielt wurde. In den Spieljahren 67-68 und 71-72 wurde der Aufstieg in die A-Klasse geschafft, die jedoch nach einjährigem Gastspiel wieder verlassen wurde. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Meisterschaften 1968 und ´72 Heinz Friedrich übernahm 1974 die Abteilungsführung, die er ein Jahr später an den damals 25jährigen Karl Völker übergab. Karl Völker hat sich in über zwanzig Jahren große Verdienste in der Fußballabteilung erworben. Er war und ist heute noch ein Vorbild im Dienste der Abteilung und des Vereins. In dieser Zeit wurde 1978 der Aufstieg in die A-Klasse Limburg, wohin man gewechselt war, erreicht. Auch diesmal konnte der sofortige Abstieg nicht verhindert werden. Aufstieg in die A-Liga 1978 Dank ehrenamtlicher und uneigennütziger Mithilfe vieler Vereinsmitglieder erfolgte nach nur neun Monaten Bauzeit die Einweihung des neuen Vereinsheimes am Sportplatz im Juni 1978. Der damalige 1. Vorsitzende Werner Wiegand, Walter Nickel und Hugo Jäger waren stets in vorderster Front zu finden. Im Zuge der Gebietsreform wurde aus den selbständigen Gemeinden Ober- und Niedertiefenbach, Heckholzhausen und Schupbach die Gemeinde Beselich. Schon bald wurde ein Beselich-Pokal ausgespielt, den Schupbach 3 mal gewinnen konnte (1977, 1978 und 1987). |
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| Beselich-Pokalsieger 1987 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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hinten von links: Oliver Brössel, Frank Preuß, Wolfgang Kauer, Manfred Hautzel,
Eckhard Kalheber, Matthias Hott, Willi Wesendrup, Peter Vinter,
Edgar Bäuml,
Horst Zinkant (Trainer), Karl Völker (Abteilungsleiter) vorne von links: Uwe Wesendrup, Klaus Kratzheller, Axel Horlacher, Wilfried |
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Auf Initiative von Hartmut Kalheber, Herbert Schmitz und Peter Belz wurde 1982 das erste Bürgerturnier ausgetragen. Bedingt durch Spielerabgänge ließ die Spielstärke der Mannschaft immer mehr nach. Zum Ende der Saison 84/85 mußte die Seniorenmannschaft zwangsläufig in die C-Liga absteigen. In den folgenden Jahren konnten nur hintere Plätze in der C-Liga belegt werden. Nachdem der Sportplatz bereits 1976 mit einem neuen Tennenbelag versehen wurde (damals verschwanden auch die alten Holztore), wurde 1992 die gesamte Sportanlage grundhaft erneuert. Auch die Flutlichtanlage wurde erweitert. Es wurden unzählige Arbeitsstunden geleistet. Vorübergehend hatte die Abteilung mehr den Charakter einer Baufirma als den eines sporttreibenden Vereins. Im Oktober 1992 konnte die neue Sportanlage eingewiehen werden. Mannschaftsfoto anlässlich Platzeinweihung 1992 |
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hinten von links: Horst Zinkant (Trainer), Leander Bremser, Sascha
Schmidt, Patrick Belz, Frank Hermann, Peter Vinter, Guido Reichardt,
Olaf
Brehmer vorne von links: Marco Wilfer, Holger Stöhr, Klaus Kratzheller, Wolfram Berens, Andreas Ott, Dieter Bäbler, Jens Förger, Thorsten Noll, Wolfgang Kauer |
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1993 errang die Seniorenmannschaft bei den erstmals durchgeführten Hallenmeisterschaften auf Kreisebene den Titel der C-Liga Limburg.
Die
Abteilung feierte 1995 ihr 75-jähriges Bestehen. Während einer Sportwoche zeigten alle Mannschaften des TuS Schupbach ihr sportliches
Können. Seniorenmannschaft im Jubiläumsjahr 1995. |
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| D7-Jugend JSG Niedertiefenbach/Schupbach Kreispokalsieger 2000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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hinten von links: Matthias Rompel, Rafael Sobotta, Adrian Heymann, Manuel
Sobotta, André Zöller vorne von links: Florian Schmidt, Patrick Zengerling, Tobias Greulich, Sebastian Sakowski, Lawrenti Egikian |
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| Alte Herren-Mannschaft 2000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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hinten von links: Patrick Belz, Thomas Brendel, Willi Schäfer, Ben Elfedg, Clemens Henninger,
Horst Geis vorne von links: Jürgen Woidich, Reiner Zöller, Armin Börner, Ismet Sylai, Winfried Junk, Dirk Thiem |
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Nach einem kurzzeitigen Aufschwung der Seniorenmannschaft unter Trainer Gerd Schmidt rangierte der TuS in den letzten Jahren
wieder nur in der
unteren Hälfte der Liga. Trotz teilweise spielstarken Mannschaften und guten Einzelspielern existierte zuletzt kein Mannschaftsgefüge, so daß Spiele unnötig oft verloren gingen. Die Krise gipfelte in der Saison 99/00, als zum Beginn der Rückrunde nur noch 10 Spieler zur Verfügung standen. Ein Appell blieb jedoch nicht ungehört, so dass zur folgenden Saison wieder 2 Mannschaften gemeldet werden konnten. Der sportliche Erfolg blieb zwar vorerst noch aus, aber die mannschaftliche Geschlossenheit, die Tatsache, dass zwischenzeitlich wieder mehr Schupbacher als Auswärtige in der Mannschaft stehen sowie der Spaß, den alle Aktiven am Fußball sowie an der Arbeit in der Abteilung haben, läßt auch hier auf bessere Zeiten hoffen. |
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